Rückblick auf den Gigathlon 2009

5 08 2009

Der Gigathlon 2009 gehört leider bereits der Vergangenheit an. Es war einmal mehr ein durchwegs gelungener, gigantischer Anlass mit rund 5′500 teilnehmenden GigathletInnen aus der Schweiz und aus dem Ausland.

Unsere intensive Vorbereitung hat sich ausbezahlt. Physisch, mental, organisatorisch und auch materiell waren wir, das Team Fops powered by erdgas, gut vorbereitet. Mit dem 210. Schlussrang (von 901 Finisherteams) in der Kategorie Team of Five haben wir denn auch unser optimistisches Ziel, eine Platzierung im ersten Tableauviertel, problemlos erreicht. Noch besser ist dieses Resultat zu werten, wenn man bedenkt, dass 15 Teams schon in der Vorbereitung scheiterten und nicht mal an den Start gehen konnten, 12 Teams aufgegeben mussten und 13 weitere Teams ausser Konkurrenz klassiert worden sind.

Wir waren an diesem ersten Juliwochenende 20 Stunden 18 Minuten und 56 Sekunden human-powered in der Ostschweiz, im Fürstentum Liechtenstein und in Österreich unterwegs.

Der Gigathlon wäre aber nicht der Gigathlon, stünden nur die  Zahlen und Leistungen im Zentrum. Mindestens ebenso wichtig, wenn nicht wichtiger, sind die Erlebnisse, die Begegnungen, die Emotionen. Auch wir haben schmerzende (Grenz-)Erfahrungen gemacht, unsere Freundschaft vertieft, emotionale Momente durchlebt und nehmen viele schöne Erinnerungen mit nach Hause. Kurz: wir haben unsere gemeinsame Gigathlon-Geschichte geschrieben.

Diese Geschichte handelt bspw. von

  • einem Läufer, der auf der Laufstrecke im Gründenmoos Viktor Röthlin eingeholt hat, locker mithalten konnte und noch genügend Schnauf hatte, um ihn kurzerhand zu interviewen
  • einem Läufer, der es in die Sportübertragung des Schweizer Fernsehens (zur Hauptsendezeit!) und auf die erdgas-Homepage geschafft hat, obwohl bis zu diesem Zeitpunkt eigentlich nicht er der Prominente in unserem Team war
  • einem Läufer, der exakt das Zeitfenster erwischt hat, zu dem Petrus das einzige mal seine Schleusen geöffnet hat
  • einer Schwimmerin, die eigentlich Läuferin ist (Halbmarathonzeit locker unter 1:30!) und ihr Können husch demonstriert hat, in dem sie barfuss und im Neoprenanzug quer durch Kreuzlingen an den Start rannte
  • einer Schwimmerin, die per du mit den Grössen im Schweizer Ausdauersport und selbst ein bunter Hund im Sportzirkus ist
  • einer Schwimmerin, die sich auf hoher See (Bodensee) und mittels Höhentraining gezielt auf den Gigathlon vorbereitet hat
  • einer Skaterin, die tief stapelte und hoch flog (Letzteres allerdings nur wegen der Dame vor ihr, die sich ganz unverhofft hingelegt hatte…)
  • einer Skaterin, der das Zeltaufstellen fast noch besser liegt als das Inlineskating
  • einer Skaterin, die durch ihre nächtlichen Gespräche (mit der Schwimmerin und ihrem Schatz am Telefon; begünstigt durch die Ringhörigkeit der Zelte) quasi über Nacht so bekannt (aber möglicherweise nicht gleich beliebt) wie unsere Schwimmerin wurde
  • einem Biker, der seine Krämpfe so lange hat unterdrücken können, bis er das Ziel vor Augen hatte und zwar angekommen aber irgendwie doch nicht im Ziel war
  • einem Biker, der immer wieder von kernige(re)n Anstiegen und anderen Streckenführungen überrascht wurde, die so nicht der zuvor rekognoszierten Streche entsprachen
  • einem Biker, der seine technischen Fähigkeiten zu wenig ausspielen konnte, dafür aber zur Versöhnung den Baumstamm im Ziel überspringen durfte
  • einem Gümmeler, der nach sagenhaften 2 Stunden auf dem Faschinajoch war und anschliessend mit Krämpfen à discrétion bestraft wurde
  • einem Kilometerfresser, der nach einer Magnesiumkur die Sonntagsetappe in der Lance Armstrong - Kadenz fuhr und dafür belohnt wurde
  • einem Rennvelofahrer, der leider talentierter schreibt und organisiert als selber fährt ;-)

Diese Geschichte kann man nicht kaufen – wir erzählen euch aber gerne einzelne Kapitel daraus! :o





Alpenbrevet – meine „Bronze-Tour“

31 07 2009

Der Gigathlon ist vorbei, die Form stimmt und es ist erst Juli. Auch ich mache mir Gedanken, was ich als nächstes tun und wie ich von den vielen Trainings profitieren könnte. Vorausschauen und neue Pläne schmieden hilft mir dabei, die Post-Gigathlon-Leere zu verdrängen und mich für neue Trainingseinheiten motivieren zu können.
Eigentlich freue ich mich darauf, endlich wieder unstrukturiert, nach Lust und Laune (und Wetter!) Sport treiben und auch mal wieder Lauftrainings absolvieren zu dürfen. Auch die Leibesübungen auf dem Lebensparcours reizen mich…

Doch vorher will ich von meiner Veloform profitieren und entscheide mich, meine Sammlung der CHer Strassenpässe weiter voranzutreiben. Gedacht, getan: Ich habe mir eine eigene Alpenbrevet-Variante ausgedacht, quasi eine „Bronze-Tour“. Eine Tour über 3 Alpenpässe, aber mit „nur“ 3000 Höhenmetern und einer Länge von knapp 100 km.

Auf geht’s: der Start ist in Airolo, dann geht’s die bekannte Tremola (Kopfsteinpflasterstrasse) hinauf auf den Gotthard. Ein schöner, gleichmässiger und kaum befahrener Aufstieg – sehr empfehlenswert! Aber Achtung: unbedingt rauf und nicht runterfahren – eure Arme werden es euch danken. Da fällt mir auf: Powerplate ist gar keine sooo neue Erfindung ;-)
Egal. Zurück zur Tour. Nach der Passhöhe geht’s runter nach Rehalp, wo der Aufstieg zur Furka beginnt. Nicht zu verwechseln mit dem Furkajoch, welches ja – wie wir spätestens seit dem Gigathlon wissen – im grenznahen Österreich liegt. Unsere Furka ist steiler und v.a. viel befahrener. Die Töfffahrer sind eine richtige Plage. Immerhin: Sie denken wohl das Gleiche von uns VelofahrerInnen… Saukalt ist es auf der Furka: 7 Grad und das mitten im Sommer. Meine kurzen Hosen sind nicht optimal, aber ein Zurück gibt es nicht. Im Gegenteil: die kalte Abfahrt nach Gletsch kommt erst – brrrr!
Im Wallis wird’s dann endlich etwas wärmer und sogar die Sonne blinzelt zwischen den Wolken hervor. Und, erst mal in Ulrichen angekommen, ist sowieso wieder uphill angesagt: der Nufenen will bezwungen werden. Der Pass also, wegen dem ich die beiden anderen erneut gefahren bin. Der Pass, der mir noch gefehlt hat. Die Motivation ist riesig. Die Form leider nicht (mehr). Was soll’s – Velofahren ist Kopfsache und der innere Schweinehund hat bei einer so grossen Vorfreude eh nichts zu melden. Kurz vor der Passhöhe steigt die Motivation ins Unermessliche:

FUER_BLOG_Strassenmarkierung_Nufenen

So etwas habe ich überhaupt noch nie gesehen. Wer auch immer meinen Namen da hingepinselt hat: DANKE!! Mit Hühnerhaut, etwas Würgen und viel Leiden schaffe ich auch noch die letzten Meter bis hinauf zur Passhöhe und freue mich, ein weiteres Fähnchen auf meiner Schweizer Karte abstecken zu können. :o





I’m back…

29 07 2009

IMG_1140

Nach meiner unvergesslichen Schottlandrundreise zusammen mit meinem Schatz, melde ich mich zurück im Sportlerleben. Leider gibt es da noch ein weiteres….das Arbeitsleben. Nun gut, man solls nicht überstürzen und so habe ich mich – doch schon wieder gut eine Woche – langsam daran gewöhnt. Zum Glück habe ich Morgen frei :-) Beim Skaten wars allerdings leichter…

Heute sind wir von Amriswil – Räuchlisberg – Zihlschlacht – Bischofszell – Buhwil – Mettlen zurück nach Weinfelden – Mauren, dann über  Chruut & Rüebli und schlussendlich wieder zurück nach Sommeri gebraust. Ein herrlicher Sommerabend.

Jetzt aber ab unter die Dusche….bis bald!





57 agseit, 40 gmacht, Differenz 17

27 07 2009

Für unsere teaminterne Zeitplanung am Gigathlon hatten wir pro Disziplin jeweils unsere geschätzten Fahr-, Lauf- und Schwimmzeiten angegeben. Dabei hatten wir je die minimale, die wahrscheinlichste und die max. Zeit notiert.
Nicht zuletzt aufgrund der hervorragenden Wetterbedingungen (einzige Ausnahme: der „Sturmlauf“ von Stef) waren wir praktisch ausnahmslos schneller als erwartet unterwegs. Ich habe deshalb die effektiven Rennzeiten mit den optimistischen Erwartungen verglichen. Dabei zeigt sich folgendes Bild:

 Rennzeitabweichungen

 

Einige Interpretationsversuche:
- Unsere beiden Gigathletinnen waren mit ihren Schätzungen recht vorsichtig. So bescheiden kennen wir sie sonst nicht.
- Ich (Sandro) stand nur so lange vor der Zeitschranke, weil sonst meine Fahrzeitabweichung zu gross gewesen wäre ;-)
- Daniela hat das Gefälle im Bodensee unterschätzt und war deshalb schneller als erwartet
- Sascha hat mit zwei Reifenpannen gerechnet, ist aber pannenfrei durchgekommen und hat so zweimal 8 Minuten Reparaturzeit gespart
- Für Stef als Nicht-Ostschweizer war es recht schwierig, die Wetterprognosen und deren Ostschweizer Besonderheiten richtig zu deuten. Er hat das Gewitter nicht einberechnet und war deshalb unfassbare 8 Minuten langsamer als erwartet.

Weitere Interpretationen sind in den Kommentaren herzlich willkommen.

PS: Dass derjenige mit der kleinsten Abweichung von den anderen zu einem Coupe eingeladen wird, hatte ich erwähnt, oder?





dranbleiben!

9 07 2009

Nach dem Gigathlon sind wir wieder in den Alltag eingetaucht resp. in die Ferien abgerauscht. Deshalb sind wir noch nicht dazu gekommen, Blogposts zu schreiben und Bilder online zu stellen. Dies wird selbstverständlich nachgeholt. Dranbleiben!

Als Vorgeschmack mal dies:

flowing-sunday_bike





Zahl des Tages: 3′300

30 06 2009

Es ist zwar die Zahl des Tages, bildet aber meine diesjährige Vorbereitung für den Gigathlon ab: nach meiner gestrigen, letzten kurzen Ausfahrt vor dem Gigathlon ist mein Kilometertotal 2009 auf 3′300 angestiegen (1′100 km bis zu Jonahs Geburtstag am 19. April, danach 2′200 km in der 3-monatigen, gezielten Wettkampfvorbereitung). Damit sollte auch ich genügend gut vorbereitet sein. Erst recht, weil nur ein kleiner Teil dieser Ausfahrten in flachem Gelände erfolgte.

Mich beschäftigt deshalb die Frage, die ihr euch vermutlich auch stellt: Bin ich „nur“ ein Trainingsweltmeister oder gelingt es mir, die Leistung am Gigathlon wunschgemäss abzurufen? Die Antwort folgt am nächsten Wochenende, nicht früher und nicht später. Ergo beschränke ich mich zur Zeit darauf, fiebrigen Schweinen aus dem Weg zu gehen, gut zu essen und zu schlafen und ganz „chribbelig“ zu sein…

Ich freue mich riesig auf eine super Zeit und unvergessliche Momente mit euch! :o)

Bis Freitag!
Euer Käptn





Es kann losgehen!

26 06 2009

Nach über 4-monatiger Vorbereitungsphase und bis dato 850 Trainingskilometern seit Anfang März, geht auch für mich diese Phase zu Ende. Endlich! Das Tapering steht an. Bereits letzten Montag durfte ich eine 1-stündige Sportmassage geniessen und nächste Woche lasse ich mich nochmals durchkneten. Geniessen? Nun ja, eigentlich war es eher leiden pur. Ja, ja, ich weiss, was ihr Frauen jetzt wieder denkt, aber ich schwöre es, ich musste beim Triggern gewisser Muskelpartien gehörig „auf die Zähne beissen“. Aber, es lohnt sich allemal, war doch das Körpergefühl anschliessend umso besser.
Also, was ich Euch eigentlich mitteilen will: Ich bin bereit, von mir aus kanns jetzt losgehen!

Natürlich wäre es schön, wenn auch das Wetter stimmt. Deshalb konnte ich es nicht lassen, bereits die ersten (vagen) Wetterprognosen zu checken. Und, es sieht gut aus:

Wetterprognose

Ich freue mich, um in die Gigathlonsprache zu wechseln, auf „timeless moments“!

Euer Läufer





Menuplan

23 06 2009

Soeben sind die offiziellen Gigathlon-Menus veröffentlicht worden (online einsehbar). Und wisst ihr was? Auch im Camp gibt es am Freitag Abend Bolognese, allerdings mit anderer Pasta:

Rindfleisch gehackt
Hörnli Spiralen
Lauchgemüse

Unsere Supporterinnen wissen offensichtlich, was uns gut tut und genügend Kraft für die folgenden Strapazen gibt. Und vor allem: statt Lauchgemüse gibt’s bei uns Dessert – juhui!!

Und für die, welche schon wissen möchte, wofür die Foodbons am Samstag Abend im Camp eingelöst werden:

Fleischmenu:
Pouletgeschnetzeltes Casimir
Basmatireis
Karottensalat

Vegimenu:
Goldzöpfli
Sauce all’arrabbiata
Parmesan

Nicht schlecht, oder? Leider aber wieder ohne süsse Nachspeise :-(





Gemeinsames Nachtessen am Cool Down Friday

21 06 2009

Am Freitag Abend, 3. Juli 2009 werden wir in Herisau bekocht. Carboloading ist angesagt. Jsa und Sarah werden uns mit Spaghetti Bolognese und einem Dessert verwöhnen. Alle Teammitglieder mitsamt Anhang sind herzlich dazu eingeladen!
Bitte gebt mir (Käptn) bis nächsten Freitag, 26. Juni Bescheid, ob ihr teilnehmt oder nicht. Und natürlich auch, wieviele Personen teilnehmen oder nicht. ;-)





Schwimmen im Davoser-See… macht härter… *brrrrrrrr*

20 06 2009

Endlich auch mal ein Lebenszeichen von der Schwimmerin :-)

Genau, wie ihr im Titel lesen könnt, gehts für mich Morgen ab nach Davos… nein, eben nicht „nur“ zu Höhentrainingszwecken, sondern weil ich am Montag bereits mein drittes Praktikum beginne im wunderschönen Davos. Ich weiss aber bereits jetzt schon, dass es mir üüüberhaupt nicht langweilig wird in Davos, nein im Gegenteil – ist tatsächlich ein geniales Trainingsgebiet… ok, vielleicht nicht unbedingt fürs Schwimmen, aber „was mich nicht umbringt, macht mich härter“… unter diesem Motto, werde ich einige meiner nächsten Schwimmtrainings im Hinblick auf das Schwimmen im Bodensee bestimmt im Davosersee absolvieren… man weiss ja schliesslich nie, was das Wetter macht und auch der Bodensee könnte noch einige Grade kälter werden… ;-)

Gut, approps Bodensee… vor einenhalb Wochen wagte ich mich tatsächlich, ein längeres Training mit Neopren im Bodensee zu absolvieren… und dies mit einer super, charmanten, professionellen Begleitung :-) … Die beiden „Zweier-Kajak-Pläuschler“ waren zwar etwas Wasserscheu, jedoch war deren Unterstützung umso wertvoller… wer hätte mir sonst die Kilometer- und Zeitangaben durchgegeben oder mich vor dem Zusammenprall mit einem Floss gerettet? ;-)   * Simon und Raphaela, viele herzliche Dank – het echt Spass gmacht *. Ja und das Fazit von diesem Seeschwimmtraining viel äusserst positiv aus, war wunderschön im offenen Wasser zu Schwimmen… Habe also teilweise noch immer Mühe meine Längen im 50m oder 25m Becken zu crawlen, vorallem wenn ich weiss, wie schön es anders sein könnte!

Und langsam gilt es wirklich auch ernst… vorallem bin ich super ausgerüstet – über die Badekappe mit Team-Bezeichnung, Neoprenanzug, Schwimmbrille und Aquajogging-Nudel für allfälliges Alternativ-Training… Ach ja und was nicht auf dem Foto ist, mein Spezieller Hautschutzstick für meinen Hals, welchen ich erst nach dem Bodenseeschwimmen organisiert habe… denn die Erklärung, dass die aufgeschürfte Haut am Hals (sieht eben aus wie ein Knutschfleck) vom Neoprenanzug ist – nimmt mir kaum jemand ab und so minimieren sich hoffentlich die Sprüche darüber.. War zwar eigentlich noch amüsant, die verschiedenen Ideen zu hören :-)

Ca. in einer Woche wechsle ich dann in die berühmt berüchtigte Taperingphase… um dann am Gigathlon hoffentlich eine tolle Leistung zeigen zu können. Mein heutiges ziemlich hartes Training gab mir ein sehr gutes Gefühl und mindert meine Nervosität ein wenig.

Macheds Guet und see ya,
DanielaSchwimmusrüstig :-)





Noch 2 Wochen!

19 06 2009

Heute in 2 Wochen geht’s endlich los! Wir freuen uns riesig und sind schon sehr „chribbelig“…

Für uns GigathletInnen wird es leider nicht möglich sein, einander anzufeuern. Wir müssen von Wechselzone zu Wechselzone fahren, das Material bereitstellen, uns verpflegen und aufwärmen und ganz wichtig: rechtzeitig bereit stehen. Selbst wenn wir das alles perfekt organisieren und die Zeit dazu hätten: Wir dürfen die offiziellen Routen nicht verlassen um an die Wettkampfstrecken heran zu fahren (Auflage des Organisators).

Wir sind also auf euch angewiesen und freuen uns über eure lautstarke Unterstützung am Wegrand! :-) Die genauen Strecken findet ihr hier: www.gigathlon.ch

Damit ihr ein ungefähres Zeitfenster habt und nicht den ganzen Tag irgendwo im Niemandsland auf uns warten müsst, decken wir unsere Karten auf. Hier also unsere sehr ungefähren, absolut unverbindlichen Start-/Wechsel- und Schlusszeiten für den Hilly Saturday und den Flowing Sunday:

Sa, 4. Juli 2009

08:00 Uhr: Schwimmen (Rorschach – Altenrhein) / Daniela
09:25 Uhr: Inline (Altenrhein – Buchs – Schaan FL) / Raphaela
12:10 Uhr: Rennvelo (Schaan FL – Furkajoch A – Oberriet) / Sascha
15:55 Uhr: Running (Oberriet – Kamor – Hoher Kasten) * / Stefan
18:40 Uhr: Mountainbike (Brülisau – Gäbris – Waldegg – St.Gallen) / Sandro
Zieleinfahrt Kreuzbleiche ca. 21:00 Uhr
* anschl. Warten auf Talfahrt mit Bergbahn (grössere Abweichung der MTB-Startzeit möglich)

So, 5. Juli 2009

08:00 Uhr: Inline (St.Gallen – Wittenbach – Kreuzlingen) * / Raphaela
09:45 Uhr: Schwimmen (Kreuzlingen – Kreuzlingen) / Daniela
11:00 Uhr: Mountainbike (Kreuzlingen – Nussbaumen – Frauenfeld) / Sandro
13:50 Uhr: Rennvelo (Frauenfeld – Turbenthal – Fischingen – Uzwil) / Sascha
16:40 Uhr: Running (Uzwil – Herisau – St.Gallen) / Stefan
Zieleinlauf Kreuzbleiche ca. 18:50 Uhr
* Prestart in St.Gallen ohne Zeitmessung; effektiver Timestart ca. 08:20 Uhr in Wittenbach

Wer nicht gerade die erste Disziplin des Tages gucken geht, kann uns gerne kurz anrufen oder ein SMS schreiben und so die aktuelle Abweichung von dieser „Marschtabelle“ in Erfahrung bringen. Nach Möglichkeit geben wir euch umgehend Bescheid.





Never!

18 06 2009

Sascha hat in seinem Strassentafelblogpost eine Tafel vergessen:

gibufstr

 





Bei so viel Fantasie…

18 06 2009

…da muss ich Euch doch meine Geschichte auch noch erzählen. Meine Trainingsetappe führte mich letzte Woche an den wunderschönen Bodensee. Natürlich hatte ich die Badehosen eingepackt – schliesslich liegt der Bodensee im Thurgau und nicht im Toggenburg! Also gönnte ich mir ein erfrischendes Bad und erfreute mich noch eine Weile am kühlen Nass. Wie ich aus dem Wasser komme und nach meinen Sachen schaue, traute ich meinen Augen nicht:

P1000377

Da fehlt tatsächlich eine Rolle. Unglaublich! Das Beste daraus machen, sagte ich mir und legte mich kurz hin, um mich vom Schrecken zu erholen und noch ein bisschen Sonne zu tanken. Danach schnallte ich mir Skates an und machte mich auf den Heimweg. Entschuldigt, aber Fotos von dieser Fahrt habe ich keine machen können. Soviel kann ich verraten, an schaulustigen Zuschauern an den Strassenrändern hat es nicht gefehlt.

Seither war ich zwei Mal auf der Strecke und ich muss sagen, der Trainingseffekt, mit nur 3 Rollen unterwegs zu sein, ist nicht schlecht. Damit es nicht mehr allzu gefährlich ist, habe ich kurzerhand alte Rollen von meinen Vorgängern montiert.

P1000376





Gemeinsames Nachtessen am Gigathlon

16 06 2009

Die Foodbons für das Nachtessen sind nicht auf einen bestimmten Tag ausgestellt. Somit findet unser gemeinsames Nachtessen im Camp definitiv am Samstag Abend, 4. Juli statt!
Allerdings haben nur Daniela, Stef und ich zusätzlich einen Bon bestellt und Nachbestellungen sind online nicht mehr möglich. Falls sich Andreas und/oder Katrin doch noch dazu gesellen möchten, müssten wir vor Ort schauen, ob was zu machen ist. Sonst gibt’s halt nur Flüssiges…





Strassentafel-Geschichte

16 06 2009

Wenn einer eine Reise tut, so hat er was zu erzählen. Das gilt natürlich auch, wenn die „Reise“ human-powered geschieht und sich Training nennt. Also erzähle ich euch mal eine Geschichte, die so zwar nicht wirklich passiert - aber wie ich meine immerhin schön erfunden - ist. Sie zeigt sehr schön, mit welchen Missverständnissen, Hinweisen und Fehlleitungen sich ein Nicht-Ortskundiger in der Ostschweiz herumärgern muss. ;-)

Meine Trainingsfahrt beginnt frühmorgens, schliesslich will ich heute noch sehr weit kommen. Ich starte also wie üblich von Zuhause aus und bin noch nicht mal richtig warm, da fahre ich im übernächsten Dorf bereits in Oklahoma ein. Ihr glaubt das nicht? Schaut selbst:

Oklahoma2

Wow, wer so weit kommt und noch immer so gute Beine hat, der weiss: Heute liegt was drin! Also korrigiere ich mein Fahrziel nach oben und steuere eine noch weitgehend unbekannte Enklave an. Wohin es geht? Noch ein wenig Geduld! Zunächst fahre ich via Schwarzenbach, Jonschwil, Lütisburg hinauf nach Tufertschwil. Eine ganz schön strenge weil steile Rampe! Oben angekommen beginnt es mich prompt ein erstes mal zu

duerstelen

Egal, ich gebe nicht auf. Weiter hinauf führt der Weg, vorbei am Restaurant mit dem passenden Namen „Zur frohen Aussicht“ in Winzenberg. Jetzt ist es nicht mehr weit bis zur abtrünnigen Republik, diesem Kleinstaat von Bauern. Und siehe da: schon nach wenigen Kurven hab’ ich’s geschafft:

Herrensberg

Doch kaum bin ich drin, bin ich auch schon wieder draussen:

IMGP8685

Ein wahnsinnig kleiner Staat. Vielleicht ist er deshalb so unbekannt?
Egal, ich bin froh, wieder in der Schweiz zu sein und geniesse die wohlige Vertrautheit und Sicherheit in unserem Land währenddem ich gedankenversunken weiterfahre. Ist es nicht ein Luxus, sich so frei bewegen zu können und nichts fürchten zu müs… Was ist das!?

freilauf-Kinder

Ein kurzer Zwischensprint bringt mich sicher durch das gefährliche Gebiet. Aber hallo!? Freilaufende Kinder?! Das geht gar nicht! An uns Velofahrer denkt mal wieder niemand… Nun ja, für dieses mal ist es nochmals gut gegangen. Aber verboten gehört so etwas. Ehrlich.
Nach diesem Zwischensprint bin ich total

IMGP8749

Immerhin bin ich nun schon in der Nähe von Dietschwil, kurz vor Kirchberg. Wenn ich diesen Hügel auch noch schaffe, dann geht’s nur noch runter. Die Motivation stimmt, doch die Beine sind schwer und ich habe noch immer Durst. Mit Ach und Krach schaffe ich auch die zweitletzte Steigung und fahre durch Dietschwil. Bin ich dermassen dehydriert, dass ich schon fantasiere?

Zebrastreifen

Ich bin froh, dass ich kurz vor Kirchberg bin und der Anstieg bald endet. Diese Gegensteigung hat alles abverlangt, aber ich hab’s irgendwie geschafft, oben anzukommen. Ein richtiger Sieg ist anders, also einigen wir uns auf

IMGP8752

Durstig und mit müden Beinen fahre ich von Kirchberg nach Wil hinunter. Dem Imperativ der letzten Markierung leiste ich gern Folge:

IMGP8681

Etwas weiss ich nun mit Sicherheit: Strassenbeschriftungen sollen zur Orientierung dienen, bewirken mitunter aber das Gegenteil!





Sieg!

8 06 2009

Wie ich erfahren habe, gibt es fleissige Blog-LeserInnen ausserhalb unseres Teams. Schön, dass ihr euch für uns interessiert und hoffentlich mitfiebert!

Wir haben uns alle letzten Freitag zum gemeinsamen Nachtessen in der Flawiler Egg getroffen. Es war äusserst kurzweilig, gemütlich und es gab viel zu diskutieren. Es fällt auf, dass wir ein sehr harmonisches, aufgestelltes Team sind und so überrascht es nicht, dass es ziemlich „ghöckig“ wurde.

Trotzdem hat die Vernunft gesiegt und wir sind zu einer christlichen Zeit nach Hause gefahren. Gut für Phaja und mich, mussten wir doch am Samstag Vormittag schon um 7 Uhr in Baden sein. Agility-Turnier Nummer 3 stand auf dem Programm. Und wie es der Titel schon verrät: Trotz wenig Schlaf und garstigen äusseren Bedingungen haben wir unseren allerersten Sieg heraus geholt! :o Rang 1 im „Jumping“ mit 3 Sekunden Vorsprung, wow! Dazu noch ein 3. Rang im offiziellen Agilitylauf – wahnsinnig stolz bin. ;-)

Bilder dazu gibt’s hier:

http://www.agilityfotos.ch/Turniere/2009-06-06%20KV%20Baederstadt/Small%201%20Jumping/?page=2

und hier:

http://www.agilityfotos.ch/Turniere/2009-06-06%20KV%20Baederstadt/Siegerehrung%20Vormittag/?page=4





Berühmt?!

2 06 2009

Ist man eigentlich berühmt, wenn man im lokalen „Chäsblättli“ namentlich erwähnt wird? Nein? Und wenn dies das offizielle Publikationsorgan der Gemeinde ist? Irgendwie schon, oder?!

Ich glaube jedenfalls ganz fest daran, dass ich endlich den Durchbruch geschafft habe! Positive thinking, ihr wisst schon. Jetzt warte ich auf Anfragen von Profiteams…

Artikel





Reko der hilly Rennvelostrecke

2 06 2009

Doch, doch, auch ich habe mein Versprechen gehalten und bin am Pfingstmontag die Rennveloetappe von Buchs nach Oberriet gefahren. Was – aus dem Kontext des Gigathlon gelöst – wie eine 20 km Flachetappe tönt, ist in Tat und Wahrheit eine 90 km lange, wunderschöne und abwechslungsreiche Fahrt durch Liechtenstein, Österreich und die Schweiz. Während die Strecke im Ländle und in der Schweiz komplett flach verläuft, hat es diese Etappe in Österreich ziemlich in sich. Es geht eigentlich nur auf- oder abwärts. Und, was besonders schmerzt: es geht manchmal abwärts, obschon man weiss, dass das nächste Teilziel eigentlich höher liegt… So erstaunt es nicht, dass mein Tacho zurück in Oberriet 1725 HM anzeigt. Doch die Schönheiten der Landschaft (UNESCO-Biosphärenreservat), die imposanten und bislang ungekannten Übergänge (Faschinajoch und Furkajoch) sowie die netten Kontakte unterwegs (Team St.Gallen 1, Andrea und Gigathletinnen) entschädigen die Strapazen.

Natürlich habe ich vorsorglich Fotos geschossen (resp. schiessen lassen), denn dafür werde ich am 4. Juli keine Zeit haben…

 

Dass der Wind im Rheintal ein wichtiger Faktor ist, Phela, habe auch ich erfahren. Allerdings von der schönen, der Rückenwindseite: Dank der Bise habe ich den Rückweg zum Auto (von Oberriet nach Buchs) doch noch geschafft :o





Alternativtraining Agility

2 06 2009

Sportlich dreht sich zur Zeit fast alles um den Gigathlon. Aber nicht nur. So starte ich als Teamplayer nicht nur mit euch in einem Team of 5, sondern bin nebenher auch noch – um im Gigathlon-Jargon zu bleiben - als Couple mit meiner Partnerin unterwegs. In diesem Fall hat meine „Partnerin“ allerdings 4 Beine und heisst Phaja.

Am Samstag starteten wir an unserem bislang 2. Agi-Turnier. Zwar lief es recht ansprechend, aber mit einem 9ten und einem 13ten Rang lag dieses mal ein Podestrang in weiter Ferne. Uster ist (noch) kein gutes Pflaster für uns, resp. wir sind keine Rasenspezialisten ;-)

Aber wir bleiben dran – schon nächsten Samstag wartet ein neues Turnier auf uns. Vielleicht bringt uns Baden ja näher ans oder sogar aufs Podest?!





Reko eines ver(w)irrten OL-Läufers

1 06 2009

Gigathlon Reko

Nachdem die Sonntagslaufstrecke gem. dem Streckenfolder sehr schön und abwechslungsreich klingt, habe ich mich entschlossen, zumindest den grössten Teil der Strecke am Pfingsonntag abzulaufen. Das war jedenfalls der Plan. Isa „setzt mich in Uzwil aus“ und fährt an den Treffpunkt am Gübensee nach ca. 18 km der Strecke. Im Internet hatte ich gesehen, dass es dort ein Rest./Café gibt, dass ziemlich gemütlich aussieht. Los geht’s! Doch bereits nach ca. 2 Km bin ich mir nicht sicher, ob ich noch auf dem richtigen Weg bin. Anyway, gem. Gigathlon Infos geht’s ja einfach dem Wanderweg der Glatt entlang. Ja, ja, alles klar, nur gibt es schon bald keinen Weg mehr der entlang des Bachtobels führt und auf den Wanderwegweisern finde ich die nächste Ortschaft gem. Streckenplan auch nicht. Die wildromantische Landschaft entschädigt für den Irrlauf, der mich schliesslich auf Umwegen doch wieder auf die richtige Route zurück bringt. Schmale, geschlängelte Pfade wechseln sich ab mit steilen An-/Abstiegen und grösseren Waldstücken. Mit dem Plan in der Hand fühle ich mich wie ein ver(w)irrter OL-Läufer und muss die Wanderer nun öfters nach dem Weg fragen. Wieder folgt ein steiler Anstieg. Doch dann, ich traue meinen Augen kaum, ein Nacktwanderer kreuzt meinen Weg! Von Kopf bis Fuss nackt resp. nur mit einem Rucksack „bekleidet“ passiert er mich leicht geniert…! Ich lache mich kaputt und hoffe insgeheim, dass auch noch eine „Blüttlerin“ auftaucht…:-) Doch, zurück zum Wesentlichen: Oje, ein Blick auf die Uhr zeigt mir, dass ich schon längst am Ziel sein sollte. Schon wieder bin ich vom richtigen Weg abgekommen. Sandro, wir können uns die Hand reichen: Entnervt rufe ich Isa an und bitte Sie, mich in Herisau abzuholen. Ein richtig schlechtes Gewissen bekomme ich, als mir Isa erzählt, dass das vermeintlich gemütliche Restaurant offenbar schon länger geschlossen ist und die Gegend um den Stausee ziemlich heruntergekommen ist….In leicht bedrückter Stimmung machen wir uns auf den Heimweg. Anyway, es war richtig abenteuerlich und ich weiss jetzt doch in etwa, was auf mich zukommt und wenns „nur“ nackte Tatsachen sind…! :-)





Strecken-Reko ÜBER, AUF und NEBEN dem Rhein

1 06 2009

Siegerfoto vor dem Hundertwasserhaus

Heute setzte ich der „Gerüchteküche“ ein Ende. Unter Gigathleten wird eine Menge über die Rheindamm-Strecke gemunkelt. Windig soll es sein, die ersten Kilometer ziemlich wild durch Flughafengelände, Dörfer, mal unter den Strassen durch, dann über die Schienen…ja Moment, ich dachte es gehe dem Rheindamm entlang. Jetzt will ich wissen, was die Strecke von Altenrhein bis Vaduz und zurück nach Schaan (59 km) auf sich hat.

Die Ausgangslage war gut. Wir starteten zu zweit und die Brise blies uns schnell bis Oberriet. Schon lagen die ersten 28 km hinter uns. Ein bisschen holperig und gefährlich am Anfang, gegen Schluss hin rollten wir aber auch über sehr flache und schnelle Streckenabschnitte. Ab Oberriet flitzten wir endlich auf dem Damm, doch ausser Wasser, Bergen (der „HOHE Kasten“ stets zu unserer Rechten) und saftigem Grün bekamen wir nicht viel zu Gesicht. Fazit: Gute Begleitung ist alles – der Wind ist entscheidend.





Im Wettkampffieber – SIC Mels

1 06 2009

logo_swissEndlich kann ich auch mitreden…mein erstes Inline-Rennen ist Geschichte. Die spontane Entscheidung, am SIC Mels teilzunehmen, hat sich in jeder Hinsicht gelohnt. Spannende Erfahrungen, jede Menge Überraschungen und ganz viel Fun.

Hier geht’s weiter…zum Rennen:

http://www.swiss-inline-cup.ch/swiss-inline-cup/galerie/videos/sic-mels-2009.html
(für alle Geduldigen – bis zum Schluss dranbleiben, es lohnt sich)

….zur Rangliste:http://services.datasport.com/2009/sic/sic01/#Marke4





News und Streckenpläne online

29 05 2009

Die (relativ) genauen Streckenpläne/-infos (Streckenfolder) und viele allgemeine Informationen zum Gigathlon sind ab sofort abrufbar: http://www.gigathlon.ch/desktopdefault.aspx/tabid-2000/ 
Viel Spass bei den theoretischen und praktischen Vorbereitungen! ;-)





Furkajoch geöffnet!

27 05 2009

Das lange Warten hat ein Ende: Gemäss Auskunft von Damüls – Faschina Tourismus wird die Passstrasse über das Furkajoch (A) für den Verkehr frei gegeben, also gerade rechtzeitig für das verlängerte Pfingstwochenende!
Solltet ihr am Wochenende also zufällig im Vorarlbergischen unterwegs sein und einen Rennvelofahrer in erdgas-Bekleidung sehen: Anfeuern und Winken ist nett, ein Glacé überreichen aber wortwörtlich cooler! ;-)





Testwettkampf Winti-Halbmarathon

24 05 2009

Sonntag, 24. Mai 2009
Isa:
07.00 Uhr. Definitiv Wettkampftag. Indizien dafür gibt’s im ganzen Haus verstreut: Laufklamotten (inkl. Saschas Wunder Runningsocks), Trinkgurt, das Magazin des Winti Marathons und ein Powergel (natürlich der flüssige Coci-Frosch) liegen seit gestern bereit und – jetzt kommt der untrügliche Beweis – aus der Küche duftet es nach Spaghetti. Eigentlich müsste ich mich ja nach all den Jahren daran gewöhnt haben.
Stef:
06.45 Uhr. Nun ist es also soweit: Heute soll endlich meine Halbmarathon-Bestzeit (notabene die Zwischenzeit des Züri Marathon 2006) fallen. Nach knapp 3 Monaten gezielter Vorbereitung müsste das heute klappen. Einzig die vorausgesagten 31 Grad beunruhigen mich etwas.
Isa:
Während ich geruhsam meine Schwimmutensilien packe, rauscht mindestens 3 Mal die Klospülung. Mein Mann scheint nervös zu sein. Ich fahre ihn planmässig nach Winti, wo ich ihn am Ziel nach 1 Std. 35 Min. gerne wieder in die Arme schliessen möchte. In der Zwischenzeit ziehe ich – man höre und staune – ganz alleine einige Bahnen im Geisi.
Stef:
Wie abgemacht treffe ich mich 30 Min. vor dem Start mit einem Laufkollegen. Da wir die selbe Zielzeit anpeilen, haben wir vereinbart, gemeinsam loszulaufen. Leicht erstaunt nehme ich zur Kenntnis, dass Robin nur eine Banane gefrühstückt hat. Bis Km 10 läufts nach Plan. Doch plötzlich geht mir das Benzin aus. Ich versuche, mich auf die Laufbewegung zu konzentrieren und die aufkommende Hitze zu ignorieren. Definitiv Zeit für mein Coci-Frosch Gel! Und siehe da: Nach weiteren 4 Km fühle ich mich wie aufgetankt. Zwischenzeitlich musste Robin leider saft- und kraftlos abreissen lassen. Kurz vor der ruppigen Steigung feuern mich meine Schwiegereltern an. Ich bin auf 1 Std. 36 Min. Kurs. Doch nun brennt die Sonne erbarmungslos vom Himmel und die letzten 3 Km werden zum Stolperstein. Zu allem Übel werde ich auf den letzten 500 Metern noch von meinem Laufkumpel Patrick regelrecht deponiert… Ich leide und das Knacken meiner 21 Km Bestzeit muss wohl noch warten. :-)  Bei 1 Std. 38 Min bleibt die Uhr stehen, mehr war heute nicht drin. Auch wenn Isa mich auf den letzten Metern verbal ins Ziel peitscht.





Reko Bikestrecke „Hilly Saturday“

24 05 2009

Am Samstag haben Sascha und ich die Bikestrecke  des „Hilly Saturday“- oder zumindest das was wir aufgrund der vorhandenen Informationen dafür hielten - unter die Räder genommen. Zuerst ging es zum „hohen Hirschberg“; ein sehr regelmässiger Aufstieg auf einem breiten Waldweg mit einem etwas steileren Schlusssingletrail. Danach stand der Gäbris auf dem Programm. Auch dieser Anstieg ist technisch sehr anspruchslos: auf einer geteerten Strasse geht’s schön regelmässig (abgesehen von einer kleinen Rampe gleich zu Beginn des Anstiegs) bis ganz nach oben. Ebenso einfach, dafür mit einer fiesen Rampe beginnend ist dann der vorletzte Antstieg zur hohen Buche, bevor dann der relativ kurze aber zwischenzeitlich bis zu 20% steile Schlussaufstieg zur Waldegg folgt.
Im Wesentlichen also vier technisch sehr einfache Anstiege mit jeweils einer kurzen Rampe verteilt auf 40km. Die geschätzte Fahrzeit (je nach genauem Streckenverlauf) beträgt 2 bis 2,5 Stunden. Ich freu mich drauf! 

Und so hat dann das ganze ausgesehen:  Bilder im Webalbum .





Wasser in den Rhein tragen

21 05 2009

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Eigentlich war für den heutigen arbeitsfreien Tag das Reko der Bikestrecke von Brülisau nach St. Gallen geplant. Eigentlich, denn mein Velomech hat mein Bike nicht rechtzeitig fertiggekriegt und so musste schnell eine Alternative her: Rennvelotraining mit Sascha und Albi. Das Ziel war schnell klar: nach Appenzell sollte es gehen. Nur über den Weg dahin waren wir uns nicht immer einig. So wurden meine Vorstellungen der Routenplanung konsequent an jeder Kreuzung über den Haufen geworfen und möglichst viele Umwege und Höhenmeter eingebaut. Schlussendlich kamen wir dann doch in Appenzell an und beschlossen uns kurz bei Nussgipfel und Shorley zu stärken. Leider waren die Nussgipfel bereits ausgegangen, so dass uns lediglich noch Appenzeller Biberli angeboten werden konnten. Ich lehnte dankend ab und ass das Biberli, das ich in meiner Trikottasche mitgenommen hatte. Das nennt man dann wohl „Wasser in den Rhein tragen“…

Weitere Bilder findet ihr in unserem Webalbum.





Laufstrecke auf den Hohen Kasten

20 05 2009

Der letzte Sonntag hat seinem Namen alle Ehre gemacht. Bei traumhaft schönem Wetter hat ein Teil unseres Teams die Laufstrecke auf den Hohen Kasten rekognosziert: von Oberriet im Rheintal aus sind wir via Montlinger Schwamm, Zapfen, Kamor bis ganz hinauf auf 1795 m ü.M. gewandert.

Die insgesamt „nur“ 12 km lange Strecke hat es aber gewaltig in sich! Moderate Steigungen wechseln mit kernigen Anstiegen, Asphaltabschnitte mit Waldwegen, schmalen Trails und steinigen Gebirgspfaden. Auch der Untergrund wechselt ständig: es geht sprichwörtlich über Stock und Stein, z.T. aber auch über Teersträsschen, saftige Wiesen, Wurzelwege und kleine Bäche. Kurzum: eine sehr schöne, wahnsinnig abwechslungsreiche und kurzweilige Wanderstrecke, aber auch eine höchst herausfordernde, alles abverlangende Laufstrecke!

Ob man wohl von unten bis ganz nach oben durchlaufen kann? Für uns kaum vorstellbar! Wir sind jedenfalls schon jetzt auf die Erzählungen von Stefan gespannt.

Strauss

Zurück zur Wanderung: Für die Strapazen sind wir – oben angekommen – mit einer fantastischen Rondom-Panoramaaussicht entschädigt worden. Und mit einem Sonnenbrand :-( Mit Gerstensuppen, Halb-halb und Nussgipfeln haben wir uns darüber hinaus selber belohnt.

Wer nicht dabei war, hat einiges verpasst! Oder kennt ihr den schnellsten Appenzeller? Eben.

Damit ihr euch trotzdem ein Bild von der Strecke machen könnt, haben wir die Bilder in unser Webalbum geladen. Schaut doch kurz rein…





Wettbewerb

20 05 2009

Unser Biker hat uns auf eine tolle Idee gebracht – testen wir doch unser lokales Geografiewissen! Auf geht’s in die zweite, zugegeben etwas anspruchsvollere Raterunde…

Wer kennt dieses Örtchen im Toggenburg?

Ort_im_Toggenburg

Dem Sieger winkt ein Glacé/Coupe! Mitmachen lohnt sich also! ;-)

Teilnahmebedingungen: Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder und Betreuer des Team Fops. Jeder hat einen einzigen Tipp. Der/die Erste, der/die richtig tippt, wird vom Käptn auf ein schönes Glacé / Coupe (nach Wahl) eingeladen.




Recht hat er.

18 05 2009

langsamerRecht hat er, unser Käptn, wenn er sagt, unsere Teambekleidung mache schneller. Ich hab’s ja nicht wirklich geglaubt und ging deshalb nochmals auf Testfahrt – natürlich nicht im Teamdress.  Und siehe da, diesmal war der Auslöser schneller als ich:


Und als kleinen Service für alle „Sonntagsrennvelofahrer“ habe ich folgende zwei Photos von der Rennvelostrecke mitgebracht, welche ausgedruckt und auf den Lenker geklebt auch bei schlechtem Wetter erahnen lassen, wie schön es in der Ostschweiz sein kann:

blick_nach_oberwil blick_nach_elgg





Velotour durch 3 Kantone

18 05 2009

Vorgestern habe ich das Reko der Rennvelo-Sonntagsetappe absolviert. Eine Etappe, die – betrachtet man bloss die Karte – nicht gerade mit spektakulären Schauplätzen aufwartet. Und doch: Zwischen Frauenfeld und Uzwil liegen, wenn man sie so indirekt wie am Gigathlon fährt, 3 statt nur 2 Kantone und eine beträchtliche Anzahl Höhenmeter (1200). Die Strassen sind oft ziemlich schmal, verkehrsarm und führen durch kurvenreiche, bewaldete Abschnitte und durch viele eher unbekannte Dörfchen und Weiler. Aber auch vorbei am Schloss Elgg, der „Gumlä“ (Guhwiler Mühle), dem Weiler Manzenhueb, dem Hörnli (notabene höchster „Berg“ im Kanton TG), dem Kloster Fischingen, der St. Iddaburg, usw. Alles Schauplätze, die man als Ostschweizer schon kennt oder noch kennen lernen sollte. ;-)

Allerdings ist der Streckenverlauf sehr coupiert und ich frage mich, wie man eine solche Etappe dem „flowing Sunday“ zuordnen kann?! Ok, irgend etwas fliesst sicher. Und wenn’s bloss der Schweiss ist…

Zum Schluss noch ein gut gemeinter Tipp für alle, die diese Strecke demnächst auch absolvieren oder sonstwie in Tablat unterwegs sein werden: Nehmt auf die spielenden Kinder Rücksicht, die sind hier besonders kopflos…

Achtung_kopflose_Kinder





Jungfernfahrt

14 05 2009

erdgastrikot_premiereNachdem unsere Teambekleidung bereits vor einigen Tagen geliefert wurde und ich nun nach einer Umtauschaktion auch die passenden Grössen habe (ja, ich hatte in einem Anflug jugendlicher Selbstüberschätzung zu grosse Sachen bestellt), stand heute das erste Training in Teambekleidung auf dem Programm.
Schneller war ich deswegen wohl nicht unterwegs. Dennoch fühlt es sich irgendwie gut an, wenn Trikot und Hose mit Sponsorenaufdrucken versehen sind und auf dem Ärmel das Schweizerkreuz prangt.





(Trainings-) Ferien Toskana

10 05 2009

Auf der Tirli-Tour

Hier ist er also – der erwartete Toskana-Reisebericht… Für einmal nicht über Probleme mit platten Reifen. Wir hatten eher mit überirdischen Problemen wie schlechtem Wetter zu kämpfen. Aber hier die Geschichte von Anfang an.

Samstagmorgen 05.20 Uhr. Tagwach in Effi – wir müssen pünktlich los. Schliesslich haben wir die gestrige Pack-Orgie (man glaubt kaum, was man für eine Woche Sportferien so alles einpacken kann… Klamotten und Schuhe zum Velofahren, Joggen und schwimmen und das dann auch noch für jede mögliche Witterung in doppelter Ausführung. Schliesslich will man sich ja nicht im stinkenden outfit vom Vortag präsentieren.) überlebt. Unser Kombi ist randvoll… Ein kurzer Stopp an der Tankstelle und dann Autobahn Richtung Süden. Erstes Zwischenziel: die Raststätte in Bellinzona. Schon von weitem sehen wir: das Hochzeitspärchen (herzliche Gratulation nochmals an dieser Stelle!) ist schon da. Die beiden Bikes thronen auf dem Dach des Ford Focus. Question of the day: wie bloss haben die Steinmanns all ihr Equipment und auch noch ein Rennvelo ins Auto gepackt?
However. Nach knapp 720km erreichen wir das „Il Cicalino“ in der Toskana und geniessen zum ersten Mal die Kochkünste von Salvi. Unglaublich, welche Genüsse er auf die Teller zaubert – diese Köstlichkeiten werden kaum zu toppen sein. Aber Sascha hatte uns ja bereits vorgeschwärmt und darauf aufmerksam gemacht, dass wir Abends jeweils die Möglichkeit benötigen werden, den Hosenbund zu expandieren…
Während den nächsten Tagen ist uns der Wettergott nicht allzu gut gesinnt. Bis zum Donnerstag werden wir stets schon im Freien geduscht und die Temperaturen erinnern uns eher an kühle April-Tage zu Hause. Vor allem am Dienstag wird’s hart: Sarah mietet ein Rennvelo. Ihre Première hatten wir uns allerdings anders – will heissen sonnig – vorgestellt. Die schöne Tatti-Tour mit Aussicht aufs Meer und die wunderschöne toskanische Landschaft wird nach nur 30 Minuten zur hardcore-Strecke ohne jegliche Annehmlichkeiten… Zum Teil im strömenden Regen strampeln wir die 54km ab und wollen nur noch eines: unter die warme Dusche… Stef frohlockt – endlich bekommen auch wir einen Eindruck seiner Leiden am Gigathlon 2007.
Das unsichere Wetter bestimmt die Planung und statt Velotouren erleben wir die Städte Pisa, Lucca, San Gimignano und Volterra – alle auf jeden Fall einen Besuch wert. Alles hat auch seine guten Seiten.
Und dann: das highlight am Freitag! Die Sonne kitzelt mich um 06.00 Uhr im Gesicht. Kein Wölkchen weit und breit. Tatendrang! Für einmal ein Tag, wie wir ihn uns vorgestellt hatten. 100km auf den Tirli mit den besten Spaghett al pomodoro bei Vildo (obwohl Kulturbanause Sascha meint, die Tomatensauce sei ziemlich identisch mit derjenigen aus dem Tetrapack der Migros) und im Anschluss daran noch die Crostata der nipotina.

Respekt Sarah! Wir sind beeindruckt, wie locker du die Tour meisterst. Dafür geniessen wir am Nachmittag in Massa Marittima gleich zwei gelati :-) .

Danke für eine tolle Zeit und arrivederci! Isabelle





Blustfahrt ohne Hindernisse

4 05 2009

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Die 2-Räder-Fraktion unseres Teams hat gestern Sonntag an der Mostindienrundfahrt teilgenommen: 70km mit dem Mountainbike quer durch Mostindien, vorbei an blühenden Obstbäumen und schmucken Riegelbauten. Eine Fahrt durch die Thurgauer Hügellandschaft, die sich – gerade bei diesem strahlend schönen Wetter – jedes Jahr wieder lohnt!





Teambekleidung eingetroffen!

4 05 2009

Die neue Sommerkollektion ist soeben eingetroffen! Die Trendfarben der Gigathlon-Saison 09 sind grün/grau:

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Wir bedanken uns ganz herzlich bei unserem Ausrüster für die funktionelle, durchwegs gelungene und (hoffentlich) schnelle erdgas-Kollektion! :o  

Übrigens: das Fotoshooting findet am Sonntag, 17. Mai 2009 auf dem Hohen Kasten statt.





Blustfahrt mit Hindernissen

26 04 2009

Nach der gestrigen Biketour entschloss ich mich heute wiedermal mit dem Rennvelo zu trainieren. Vielleicht war das die falsche Entscheidung.
Doch der Reihe nach:
1. Schattengegner
schattengegnerKaum zu Hause losgefahren hatte ich bereits einen hartnäckigen Begleiter. Egal wie oft und heftig ich attackierte, er ging jedes Tempo mit. Irgendwann gab ich entnervt auf. Immerhin musste ich ihn nicht ziehen lassen.
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2. Platter Reifen
montagestaenderKeine 15km war ich gefahren, als sich das Hinterrad in einer kurzen Abfahrt plötzlich ziemlich schwammig anfühlte. Ein Platten. Halb so wild, man hat ja alles nötige dabei. Und ich fand sogar einen geeigneten Montageständer.
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3. Tankwarte
druckluftDer platte Reifen war schnell gewechselt. Einzig der Reifendruck war noch etwas niedrig, da meine kompakte Taschenpumpe nicht genügend Druck für einen Rennveloreifen erzeugen kann. Kein Problem. Man hat ja einen Adapter dabei, so dass man bei der nächsten Tankstelle auf den gewünschten Druck nachpumpen kann – sofern dort das Druckluftgerät nicht übers Wochenende weggeräumt wurde… Bei der vierten Tankstelle hatte ich dann Glück.

4. Platter Reifen II

Ich befand mich bereits wieder auf dem Heimweg, als dieses schwammige Gefühl sich wieder meldete. Noch ein platter Reifen. Halb so wild, man hat ja alles dabei. Einziger Unterschied zum ersten Platten: diesmal hatte der Schlauch in meiner Trikottasche bereits ein Loch… Kein Kollege dabei, der mir seinen Ersatzschlauch hätte geben können, kein Velohändler, der am Sonntag geöffnet hat – das erstemal, dass ich mich von meiner Frau abholen liess. Das werde ich mir nun konservativ geschätzte 8,6 Jahre anhören müssen.

5. Tachoeinstellungen

Dass mein Fahrradcomputer zum Schluss seltsame Zahlen anzeigte, lag wohl daran, dass ich vergessen hatte, diesen auf Bike2 (also auf mein Rennvelo) umzustellen. Halb so schlimm, mann kann ja mit einem einfachen Dreisprungsatz umrechnen.

Alles in allem eine sehr schöne Trainingsfahrt durch den blühenden Thurgau, die etwas abrupt endete. Immerhin blieb so noch Zeit für eine kurze Bikerunde ;-)
A propos blühender Thurgau: Am nächsten Wochenende findet die Mostindienrundfahrt statt. Prädikat empfehlenswert.





Staubige Pisten

26 04 2009

staub

Nachdem sich ein Teil unseres Teams aus dem Staub gemacht hat um in der Toskana zu trainieren (wir warten gespannt auf Photos und Blogposts), absolviere ich meine Trainings weiterhin in der Ostschweiz.

Auf der Suche nach möglichst trockenen Trails bin ich gestern mit dem Bike Richtung Frauenfeld losgefahren. Der überdurchschnittlich trockene April und vor allem die vorbildliche Beschilderung der Wege in Wängi TG machten es mir einfach, die staubtrockenen Trails zu finden…

So soll es sein, so soll es bleiben.

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Nach dem Biketraining sind wir zu unseren Pferden gegangen. Auch da hat’s ordentlich gestaubt:
staub_pferde1</offtopic>





Zahl des Tages: 1001

17 04 2009

Nein, die heutige Zahl hat nichts mit Trudi Gerster zu tun – vergesst das abendländische Märchen!
1001 ist mein persönlicher Milestone. Ein Zwischenziel auf dem Weg zum Gigathlon, das ich gestern Abend in strömendem Regen erreicht habe. Und ich sage euch – ich wäre für einmal wirklich gern umgestiegen…

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Das Zwischenziel zum Greifen nah bin ich dann doch weiter gefahren, habe mein Uphill-Training mit dem Wild- und Eppenberg erfüllt und Zuhause klatschnass und doch glücklich festgestellt: Ich bin absolut im Fahrplan – die 1000-km-Marke ist endlich geknackt! :-)





Materielle Motivation

5 04 2009

Nachdem unser Käpt’n in seinen Posts immer mal wieder seiner Freude und der motivationssteigernden Wirkung kleinerer und grösserer Anschaffungen Ausdruck verleiht, möchte ich meiner „materiellen Motivation“ ein Gesicht verleihen.

Mein Bike:

Stumpjumer Marathon Carbon

PS:  Die „Karbon statt Kondition“-Kommentare dürft ihr für euch ganz alleine behalten. Danke.





Zahl des Tages: 76

5 04 2009

Herzlich willkommen zu unserer neuen Serie „Zahl des Tages“ ->was einem nicht alles für wahnsinnig kreative Gedanken durch den Kopf gehen, wenn man so schön im Flow am Trainieren ist… ;-)
Nein, das ist nicht die durchschnittliche Kadenz und auch nicht der Minimalpuls während des heutigen Rennvelotrainings. Auch nicht mein Gewicht mitsamt meiner Strassenmaschine. Alles sehr nahe und doch nicht die gesuchte Lösung.
Ich verrate es euch: mit max. 76 km/h bin ich von der Schwägalp Passhöhe ins Toggenburg hinunter gebraust. Und wisst ihr was? Zwar mit Helm (versteht sich), aber mit kurzen Hosen und logischerweise ohne irgendwelche Protektoren. Birräweich, irgendwie. Aber eben auch aufregend! Hätte ich das ohne Endorph- und Adrenalin auch gemacht?! Die Frage lasse ich so stehen, gibt es doch keine Chance, das je zu erfahren…





Motivationssteigerung

5 04 2009

In genau 3 Monaten ist es soweit und wir werden einmal mehr über unseren Fähigkeiten Sport treiben ;-)
Ab jetzt empfiehlt es sich, etwas härter, länger und v.a. sportartpezifisch(er )zu trainieren. Dass das sehr viel Motivation braucht, ist klar. Deshalb hier mal wieder ein Gratistipp: Neue Gadgets, Kleidungsstücke oder sogar neue Sportgeräte sind ein ungeheurer Motivator! Konkret möchte ich euch gerne auf die folgenden Aktionen hinweisen:
- GPS-Pulsuhr für sagenhafte CHF 200.- (erhältlich bei Tchibo)
- Scott swisspower Bikeklamotten (Shorts, Shirt und Gilet für CHF 149.-, erhältlich unter www.cuore.ch)
Aber aufgepasst: Meine neuen, weissen, extrem schnell anzuschauenden Stöckli-Shorts haben mich heute dazu verleitet, zum ersten mal die Schwägalp-Boucle zu fahren. Sagen wir’s mal so: ich bin und hab’s geschafft. :-(
So oder so: viel Spass und Motivation beim Trainieren!





Nightshopping @ Ochsner Sport SG

25 03 2009

Am Freitag, 27. März 2009 von 16:00 – 22.00 Uhr ist Nightshopping in der Shopping Arena St.Gallen-Winkeln. Der Ochsner Sport nutzt diese Gelegenheit und bietet an diesem Freitag ab 16:00 Uhr allen Kunden 20% Rabatt auf das gesamte Sortiment.
Aber Achtung: Shopping ersetzt kein Training. Nein, auch nicht bei Regen und Schnee! ;o)





…hab ich schon von meiner neuen Geheimwaffe erzählt?

11 03 2009

cooles Design, leicht, schnell, GEFÄHRLICH

Skates_1          Sktates_2





die Sonne – mein Trainingspartner

11 03 2009

Ein herrliches Gefühl, dieses „Kitzeln“ – ein Blick aus dem Fenster und der Gedanke, wie schön es JETZT draussen auf den Skates sein muss, lässt mich nicht mehr los. Erneut drehe ich meinen Kopf zurück und beuge ich mich über mein Mathe-Skript, hacke lustlos eine Formel in meinen Taschenrechner.  Ich halte das nicht mehr aus…ich muss raus!

Skates anschnallen und los. Mit der Abendsonne im Rücken rolle ich über wenig befahrene Landstrassen in Richtung Bodensee. Der starke Gegenwind lässt mich kräftig Schub geben und allein auf weiter Flur geniesse ich das einzigartige Lichtspiel der Sonne. Der Blick über den Bodensee muss wunderschön sein, dachte ich mir, aber ich rollte immer noch dem Ufer entlang und sah nur einzelne Bilder davon. Die nächste Strasse bog ich links ab und plötzlich strotzte ich vor Energie…ich möchte unbedingt die schöne Abendstimmung an einem meiner Lieblingsplätzchen erleben…ging es mir durch den Kopf. Ich beschleunigte mein Tempo und kämpfte mich den Steilhang hoch bis zum „Bänkli“ mit dem Brunnen, doch oweh, Wasser floss noch keins. Noch ganz ausser Atem drehte ich mich um, sah noch kurz wie die Sonne das deutsche Ufer zum Glitzern brachte und bald hinter dem Hügel verschwand. Auch wenn ich mir mehr von meiner Aussicht erhofft hatte – immerhin – ich stand schon auf dem Hügel und mein Atem ging bereits wieder ruhig. Der grosse „Chrampf“ war geschafft und ich hatte die ganze Zeit nur eines im Kopf – die SONNE :-)





Laktat Leistungstest

9 03 2009

Tag 0 – heute kommts aus, ohne wenn und aber: Nach dem Test werde ich genau wissen, wo ich stehe bezüglich meinem Lauf-Leistungsvermögen. Ein wenig angespannt bin ich schon, denn der Test wird durch Isas Chef, Rolf, durchgeführt, notabene ein ehemaliger Marathon- und Bergläufer mit einer Marathonbestzeit von schlappen 2:40 Std. …!

Natürlich habe ich auch meinen letzten Test, absolviert vor 3 Jahren, nur 2 Wochen vor meinem 2. Züri Marathon (3:19 Std.), hervorgekramt. Meine Anspannung löst sich nicht gerade, als wir den Testablauf und unter anderem die 3-minütigen Tempostufen auf dem Laufband besprechen: Start bei 9 km/h, danach geht’s in 1.8 km/h Steigerungen weiter. Die ersten 3 Stufen sind ja easy, denke ich mir, aber als er dann erwähnt, dass die letzten 2 Stufen bei 18 und v.a. bei 19.8 km/h liegen schlucke ich insgeheim schon einige Male leer…! Nach dem 10-minütigen Warmlaufen geht’s los. Die ersten 3 Stufen gehen wie erwartet locker und sind begleitet von doch ziemlich gehaltvollen Gesprächen über Doping und die Finanzkrise. Dann Stufe 4 (14.4 km/h), jetzt geht’s los, sage ich mir, und konzentriere mich auf eine möglichst gute Laufhaltung resp. Laufstil. Nicht überraschend ist wohl, dass ich nun immer einsilbiger werde und mich immer mehr vom Gespräch zwischen Isa und ihrem Chef abkopple. Stufe 16.2 km/h. Jetzt wird’s langsam aber sicher hart. Die 3 Minuten scheinen mir plötzlich viel länger und die Beine beginnen zu brennen. Geschafft, auch diese Stufe ist überstanden. Gefühlsmässig liegt die Stufe 18.0 km/h noch knapp drin. Die packe ich auch und obwohl ich schon ziemlich am Anschlag bin, starte ich auch die letzte Stufe mit 19.8 km/h. Rolf sagt mir, dass ich jederzeit auch vor Ablauf der 3 Minuten aufhören könne. Wichtig sei einfach, dass ich an meine Leistungsgrenze gehen soll. So mache ich’s auch, denn ich nehme mir vor, mindestens 1 Minute zu überstehen. Das schaffe ich, obwohl es brutal hart ist und mir die Minute wie mindestens 5 vorkommen. Okay, sage ich mir, noch mal 1 Min. schaffst du jetzt auch noch und da angelangt nehme ich mir fest vor, diese elenden, aber doch eigentlich so kurzen 3 Min . durchzubeissen. Schliesslich läuft Vic mit diesem Tempo 42,195 km…! Es scheint mir, als brenne mein ganzer Körper, aber ich habs (und bin) geschafft! Flasche leer! Aber, Zufriedenheit macht sich breit und ein Lob von Rolf und Isa habe ich in der Tasche. Auch die Besprechung der Resultate ist sehr erfreulich: Die Werte sind besser als vor 3 Jahren und der letzte Laktatwert liegt mit 14.1 mmol in einer Sphäre, die Ausdauersportler offenbar normalerweise nicht erreichen und eher auf einen Sprinter oder Ringer hindeuten. Somit bin ich also auch für Schlusssprints bestens gerüstet…! Voll motiviert mache ich mich nun an die Erstellung eines 4-monatigen Trainingsplans. Lets do it!  





On the road again

9 03 2009

Die Überschrift sagt eigentlich alles: Good news aus dem Fahrerlager! :o
Und wie läuft’s bei euch?





Krk! oder Alternativtraining Volleyball

28 02 2009

Nein, das ist kein Vertipper. Krk, ihr wisst schon. Ja genau: Krk wie die in gängigen Kreuzworträtseln gesuchte kroatische Adriainsel. Was diese Insel mit unserem Gigathlonabenteuer oder mit Volleyball zu tun hat? Nun ja, die hat tatsächlich nichts damit zu tun.
Aber in diesem Fall ist dieses Krk! auch mehr lautmalerischer Natur, also phonetisch zu verstehen. Krk! halt. Sagt’s mal laut vor euch hin. Nach was tönt das? Kann alles Mögliche sein, stimmt schon. In diesem, meinem Fall ist es ziemlich genau das letzte Geräusch, das ich gestern Abend gehört habe, bevor mir zunächst ein lautes „Au!“ gefolgt von einem ernüchternden „Sch…..!“ entwichen ist. In diesem Moment lag ich bereits am Boden und die Jungs meines Volleyball Clubs beugten sich fragend über mich. „Geht’s?“ fragte unser Captain schliesslich. „Nein, ich bin out“, fiel mein enttäuschtes Fazit aus.

Was genau geschehen ist? Wir hätten in Tobel unser drittletztes Meisterschaftsspiel der laufenden Saison austragen sollen. Doch dazu kam es nicht. Nachdem ich beim Einspielen nach einem Rettungsversuch zwar den Ball noch erreicht hatte, danach aber auf dem Fuss eines Mitspielers gelandet war, knickte mein linker Fuss ein. Krk! Innert Sekunden war mein Knöchel doppelt so breit wie üblich. Für mich als Laien ein klarer Fall: die Bänder! Überdehnt oder (an)gerissen. Aber diese Unterscheidung ändert nichts daran: Wir haben die Partie 0:25, 0:25 und 0:25 forfait verloren, da wir nur zu sechst angereist waren. Und es kommt noch dicker: heute wäre bereits das nächste Spiel in Felben, aber uns fehlt just in dieser Woche ein Ersatzspieler. Ihr ahnt es: 0:25, 0:25 und 0:25. :-(

Das Thema Volleyball ist damit abgehakt und ich kann mich voll und ganz auf den Gigathlon konzentrieren. Blöd nur, dass die Heilung einige Zeit dauern wird! Wer jetzt glaubt, ich würde solange nicht trainieren, der kennt mich schlecht. Jetzt wird halt mental trainiert. Und zwar knallhart! Ich übe mich täglich in Geduld und Tagträumereien ;-) Und sollte mir der Geduldsfaden trotzdem reissen, trainiere ich halt schon mal das Carboloading. Mit Schoggi. What else?!

Übrigens: meine in einem früheren Eintrag geäusserte Zielsetzung für den Monat Februar (> 200km) habe ich trotzdem geschafft – bätsch!





Primavera?

23 02 2009

Während es bei uns seit Tagen regnet und schneit, sind im Süden die Vorboten des Frühlings – dem Nordföhn sei dank – unübersehbar: Die Haselsträucher blühen, die Weidenkätzli sind schon buschig, die Sonne scheint von einem wolkenlosen Himmel und die Tageshöchsttemperaturen liegen bereits im zweistelligen Bereich. Unglaublich, aber wirklich wahr!

imgp8530Allemal Grund genug, das Wochenende um einen Tag zu verlängern und ein paar Tage in der Schweizer Sonnenstube zu geniessen! Das Rennvelo kommt selbstverständlich mit.

In Fosano angekommen verleitet das herrliche Wetter dazu, sofort die ersten Meter abzustrampeln. Nicht virtuell im Keller, nein, in Echtzeit draussen im richtigen Leben! Der Kater von gestern (Fas-)Nacht ist passé und dieses mal sind die Frühlingsgefühle nicht herbei geredet, dieses mal ist es tatsächlich warm. Also, avanti! Einrollen gibt’s nicht, es geht direkt zur Sache: 11 km nur hinauf, insgesamt 1′000 Höhenmeter. Ein Kaltstart par excellence. Beim Aufstieg zur Alpe di Neggia komme ich trotzdem schon bald ins Schwitzen.

 

PasshöheSeltsam nur, dass sich meine Zehen so kühl anfühlen. Hätte ich mich doch etwas wärmer anziehen sollen? Und was soll der kalte Wind in und um die Ohren!? Immerhin: den Helmunterzieher habe ich schnell übergezogen. Bis ganz nach oben ist’s noch ein Stück und meine Zehen spüre ich mittlerweile sowieso nicht mehr, ergo: weiter kurbeln!
Der Aufstieg ist heftig und verläuft in einem einzigen Schattenloch. Sapperlott, das wird ja immer kühler! Und da sind sie doch tatsächlich….die ersten Schneehaufen! :-( Plötzlich mehren sich die Eiszapfen an den Strassenhängen. Der Strassenbelag ist nass und weiss vom Salz, stellenweise sogar gefroren. Die Schneemauern werden immer höher und überragen mich jetzt sogar. Mein Gott, warum habe ich ausgerechnet diese (Tor-)Tour ausgewählt!? Statt die warmen Sonnenstrahlen am Ufer des Lago Maggiore zu geniessen, hab’ ich Depp selbst im Tessin den Winter gefunden.

Ihr könnt euch jetzt sicher auch vorstellen, dass die Abfahrt bei diesen Temperaturen und mit fingerlosen Handschuhen kein wohlverdienter „Dessert“ ist. Im Zeitlupentempo den Berg runter, mit klammen Fingern und ohne spürbare Zehen, ist sicher nicht jedermanns Sache. Steinmanns eigentlich auch nicht…

Zurück an der Wärme gab’s zunächst mal eine heisse Tasse Tee. Dann den obligaten Kuhnagel. Der hat ca. 5 Minuten gedauert. Die Zehen sind ca. 10 Minuten später auch wieder aufgetaut. Und sie sind alle noch da, ich hab’s nachgezählt.

Was ich daraus gelernt habe? Nichts Neues. Aber eine Binsenwahrheit hat sich mal wieder bestätigt: es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung.

Also habe ich am Sonntag nochmals den Aufstieg zur Alpe di Neggia in Angriff genommen, dieses mal aber von der italienischen Seite her. Hier hat man zwar insgesamt 1′350 Höhenmeter zu bewältigen, die sind aber auf eine Länge von 21 km verteilt. Die Steigung ist bis Indemini sehr ok und auf dieser Seite des Berges begleitet mich sogar die Sonne während dem Aufstieg. Herrlich! Das ist schon eher Steinmanns Sache! :o Ab Indemini wird’s aber nochmals hart, die Steigung nimmt nochmals zu. Genau anders also als die Kraft in den Beinen… Ein Appenzeller Biberli bringt mich noch die letzten Kehren hinauf. Geschafft! Flankiert von Skifahrern, Schneeschuhläufern und einem Pistenfahrzeug stehe ich auf der Passhöhe und frage mich, weshalb ich schon wieder hier oben gelandet bin, wo doch die Primavera unten am See zu finden wäre!? Die Antwort hat einen Namen: Furkajoch.





„Is Wasser gheit“

18 02 2009

2 Wochen nach meinem ungewollten und schmerzhaften Abstecher in den Tiefschnee, packte ich zuversichtlich meine Skiausrüstung und freute mich auf ein tolles Wochenende mit meiner Familie in Davos. Natürlich waren auch die Badehosen dabei. Ich wollte mein Gigathlon-Training mit einem Triathlon beginnen. Skifahren zum Spass, Langlaufen als Ausdauertraining und Schwimmen, damit ich anschliessend ohne schlechtes Gewissen in die wohltuende Sauna darf…

Am Samstagmorgen schränkte erheblicher Schneefall die Sicht vom warmen Bett, durchs Fenster und vielleicht noch max. 20 Meter weiter, stark ein. Dass es nicht die Folgen vergangener Nacht waren, bestätigten sich, als wir uns optimistisch, mit dem Schlitten in der Hand und warm eingepackt, auf den Weg zum Rinerhorn machten.
Wir sassen keine 2 Minuten auf der Gondelbahn, als die Sonne wärmende Strahlen durch den nebelverhangenen Himmel jagte. Unser Alternativprogramm Schlitteln wurde bald unattraktiv und ich träumte von den breiten, frisch präparierten Pisten. Die rasante Schlittelfahrt war toll, doch owehh, mein Knie tat wieder weh!

 

DavoserseeMein Schatz, Andreas und schlussendlich auch meine Vernunft, bewogen mich ein weiteres Mal auf ein Alternativprogramm auszuweichen. Ein Spaziergang durch die verschneite Winterlandschaft. Mit dem Bus fuhren wir zurück und starteten sodann unsere kleine Wanderung. Mit gemütlichen Schritten stampften wir durch den Schnee, rund um den Davosersee.

 

Klar war, dass auch das Programm für Sonntag mehr oder weniger „is Wasser gheit“. Und tatsächlich:
Wir packten die Badesachen und machten uns auf zum Wellnessbad „Eau-là-là“. Nach der Dusche folgte das kühle Nass. Brrr, war das Aussenbad erfrischend. Bald beschlossen wir, direkt in die Sauna zu gehen. Das Schwimmbecken war ohnehin überfüllt…

Ich dachte noch immer an die Skipiste und verwünschte mein Knie. Angenehme Temperaturen und ein herrlicher Whirlpool auf der Terrasse erhellten mein Gemüt. Später motivierte ich mich die Schwimmbrille zu packen und wieder einen Stock tiefer meine letzte Disziplin von meinem Wochenend-Triathlon zu absolvieren. Und einmal mehr „isch öppis is Wasser gheit“, doch diesmal war es ich selbst. Freudig schwamm ich Länge für Länge. Und da Schwimmen nicht meine Königsdisziplin ist, schon garn nicht Crawl, war ich über meinen langen Durchhaltewillen erstaunt.

So, und was lerne ich daraus? Es gibt keine faulen Ausreden mehr, wegen meiner Knieverletzung nicht trainieren zu können. Es kommt noch besser, sie zwingt mich sogar zu crawlen. Es kann also losgehen !





Alternativtraining Badminton

9 02 2009

Die Wetterfee hatte recht. Wie so häufig, wenn schlechtes Wetter prognostiziert ist. :-(
Es ist Sonntag und alles ist weiss. An ein spezifisches Training im Freien ist nicht zu denken. Frau Holle muss eine Freinacht gehabt haben…
Egal. Sandro und ich haben sowieso mehr Lust auf Fun und ein gemeinsames Training. Badminton ist angesagt. Aus Zeitmangel lassen wir das Warm-up einfach sausen und konzentrieren uns auf das Spiel, ein Doppel gegen ein eingespieltes Schwesternteam. Die gebuchte Stunde reicht für 5 Sätze. Wie viele davon zu unseren Gunsten ausgegangen sind? Das bleibt unter uns. Nur so viel sei verraten: Es stimmt definitiv nicht, dass alle Velofahrer/Biker keine Teamplayer sind und erhebliche koordinative Defizite aufweisen!





Frühlingsgefühle

9 02 2009

Endlich Samstag! Gearbeitet wird heute nicht, also was nun? Was tun? Ein Blick auf den Kalender verrät: Es ist Anfang Februar. Also nicht unbedingt ein typischer Velomonat. Aber in einem Gigathlon-Jahr ist sowieso alles ein wenig anders…
Ich wage also einen weiteren Blick, dieses mal durch das Fenster. Wow! Von Schnee weit und breit keine Spur. Ab und zu schaffen es sogar einige wärmende Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke. Kein Zweifel – der Frühling ist da! Jetzt heisst es bloss keine Zeit verlieren, jede Minute zählt. Denn glaubt man der Wetterfee, soll es schon am Abend wieder schneien. Doch bis dann, so mein Plan, habe ich mein ersehntes Outdoortraining längst absolviert.Die ersten Kilometer sind wunderbar. Velofahren und dabei auch wirklich vorwärts kommen. Gerüche und eine Kulisse, die sich dauernd ändern. Nach einigen langweiligen Rollentrainings ist das einfach schön! Timeless moments. Irgendwie.

Doch so timeless ist dieser Moment dann doch nicht. Um in diesen ersehnten Flow zu gelangen, müsste auch die Form stimmen. Und das tut sie noch nicht. Irgendjemand scheint mein Hinterrad zu halten. Hee! Und warum habe ich plötzlich so dicke Beine?
Erst als meine Sicht etwas getrübt ist und sich die Schlammspritzer auf der Brille sagenhaft schnell vermehren, merke ich, wie nass und tief der Untergrund eigentlich ist. Jetzt wird mir schmerzlich bewusst, wieso mich alle Leute unterwegs angrinsen und so vermeintlich freundlich lächeln. Das ist eine Mischung aus Unverständnis und Mitleid und hat nichts, aber auch gar nichts mit Frühlingsgefühlen zu tun…

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Schwimmerin gesucht

2 02 2009

:-( Sad news erreichen uns aus dem Schwimmlager: Schweren Herzens muss Jsa, unsere Schwimmerin, für dieses Jahr Forfait geben. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben – Kopf hoch Jsa!

Jede Medaille hat bekanntlich zwei Seiten: Für unser Team bedeutet Jsas Ausfall einen sportlichen Rückschlag, gleichzeitig aber einen unwahrscheinlichen Gewinn und eine Professionalierung im BetreuerInnenstab. Ihre Unterstützung hat sie uns bereits zugesichert. Als erfahrene und praktizierende Sport-Physiotherapeutin löst Jsa so ziemlich jedes Bobochen und Wehwehchen.

Aber Achtung: Vorbeugen ist dennoch besser als Heilen. Ihre Dry-Needling Behandlung wollt ihr gar nicht ausprobieren, glaubt’s mir!





Sponsoring

1 02 2009

Bis vor wenigen Tagen war Donat unser einziger Gönner und somit auch zwischenzeitlicher Namensgeber (Team Fops). Der umtriebige Bergbauer von der Alp Fops oberhalb der Lenzerheide hat uns allen (GigathletInnen und SupporterInnen) sage und schreibe je eine halbe Suppe gesponsert. Aber nicht irgendeine Suppe, nein eine (echte) Bündner Gerstensuppe! Natural power pur.
Lieber Donat, ganz herzlichen Dank für deine (nähr)wertvolle Unterstützung! Wir werden voller Wehmut an deine Suppe zurück denken und uns nach einem vollen Kachelchen sehnen, wenn wir Anfang Juli irgendwo in der Ostschweiz unterwegs und womöglich am Ende unserer Kräfte sind…

Seit ziemlich genau einer Woche steht fest, dass Erdgas unser neuer (Gold-)Sponsor ist. Wir freuen uns ausserordentlich mit den St.Galler Stadtwerken und Erdgas zwei passende Partner gefunden zu haben, bei denen ähnliche Leistungen und Werte im Zentrum stehen: Leistung, Power, Einsatz und Vorwärtskommen dank natürlicher Energie. Natural power eben. Oder „gaz naturel“. Wie auch immer: Dank dem Engagement von Erdgas geben wir schon bald Vollgas. Natürlich!





Trainingsmotivation 2

1 02 2009

 Uff, geschafft! Gerade noch rechtzeitig auf den letzten Tag des Monats (Samstag, 31. Januar 2009) habe ich die geplante 100km-Marke geknackt. Virtuell zumindest. Denn wirklich vom Fleck bin ich dabei nicht gekommen, habe ich doch die meisten Kilometer auf dem ungeliebten „Bock“ im Waschraum abgestrampelt…
Zugegeben, wär’s Sommer, wären 100km ein lächerlicher Wert. Angesichts der aktuellen „unten grau – oben blau“-Wetterlage mit eisigen Temperaturen und häufiger Bise bin ich dennoch nicht unzufrieden.
Hoffentlich wird der Februar etwas freundlicher und lässt einige Ausfahrten im Freien zu! Ich bin jedenfalls ziemlich zuversichtlich, habe mein Monats-Soll auf 200km erhöht und in meiner Euphorie gleich auch die Beine rasiert. Komme was wolle, ich bin vorbereitet! :o





Schwimmtraining

26 01 2009

07.00 Uhr – der Wecker reisst uns aus dem Schlaf. Was? Heute ist doch Samstag! Ach ja, wir hatten uns ja vorgenommen, heute ein Schwimmtraining gleich nach der Öffnung des Bades zu machen. 08.15 Uhr: wir steigen ins kühle Nass. Trotz der frühen Morgenstunde sind die Schwimmbahnen schon gut frequentiert. Los geht’s – bevor wir frösteln. Doch nichts ist mit in Ruhe trainieren. Schon bald wird’s hektisch. Sind wir denn schon am Gigathlon? Vergiftete Schwimmer überholen uns mit Paddles und Flossen bewaffnet fast im Sekundentakt. Doch was sehe ich denn da? Jsabelle wird gerade klassisch überschwommen und schaut nach dem Auftauchen verdutzt aus der Schwimmbrille. Das gibt’s doch gar nicht. Super Idee so früh aufzustehen. Wir sind also weiterhin auf der Suche nach dem optimalen Trainingszeitpunkt im Geisi und melden uns, falls dieser überhaupt existiert J.





Schwimmtraining zum 2ten

26 01 2009

Donnerstag Morgen. Soll ich heute mal ein Schwimmtraining statt des geplanten Rumpfstabiprogrammes machen? Das würde sich bestimmt lohnen – mal in Ruhe meine Bahnen ziehen. Dann, wenn all die verbissenen Triathleten arbeiten und keine Zeit haben, mir die Paddles um die Ohren zu hauen. Also los!

Doch im Hallenbad die Ernüchterung. Drei der abgesperrten Bahnen sind besetzt: Aquafit. Bleibt also nur noch Bahn 4 und da sind sie alle versammelt: der Opa, der in der Bahn spaziert oder in Rückenlage gegen das Versinken kämpft. Die beiden Hausfrauen, die sich zufällig treffen und die Gelegenheit für einen gemütlichen Schwatz auf Bahn 4 nutzen (wo ist den hier bitteschön die Poolbar?). Die ältere Dame mit der frischen Dauerwelle (dass mir auch ja niemand die Haare nass spritzt!) und diejenigen, die sich bestimmt nicht überholen lassen und schön breit in der Mitte schwimmen (wo kämen wir denn hin, wenn hier jeder in seinem eigenen Tempo schwimmen würde?). Dazu dröhnt die Musik und die Instruktorin motiviert ihre 40 Teilnehmer schreiend im Takt. Die Wasseroberfläche gleicht wegen des Geturnes einer Wildwasserbahn.

„Den Kopf nur leicht zur Seite drehen um Einzuatmen“ hat uns Andrej im Crawl-Kurs beigebracht. Doch was tun, wenn das schwappende Wasser immer genau in diesem Moment über mich herfällt? Immerhin werden mir die beigemischten Chemikalien helfen, das geschluckte Wasser zu verdauen. Ich kämpfe mich die zwei Kilometer durchs Wasser – umschiffe alle Hindernisse und steige völlig entnervt aus dem Becken. War wohl doch keine so tolle Idee…





Erlebnisbericht

25 01 2009

I did it. Meine ersten beiden Trainingseinheiten auf 2 Rädern sind vollbracht. Noch ohne eigentlichen Trainingsplan, sondern einfach nur so munter drauf los gestrampelt. Egal, Hauptsache die Motivation stimmt!

Ach ja: Viel Aufregendes habe ich auf meinen Ausfahrten nicht erlebt. Einzig eine Fotografin ist mir über den Weg gelaufen ;-)





Trainingsmotivation

25 01 2009

 

Ok, das aktuelle Wetter ist mies. Kalt und nass - wenn nicht gar gefroren. Und trotzdem plagt uns das schlechte Gewissen, wenn wir nicht trainieren. Schliesslich sind wir SportlerInnen. Und als solche entweder ehrgeizig und siegesgeil oder aber wir haben einfach Angst vor der Niederlage, however. Noch schlimmer ist unser Wissen ob der altbekannten Weisheiten der Trainingslehre. Stellvertretend hier zwei solcher Binsenwahrheiten:

1) Die Konkurrenz schläft nicht.

2) Es gibt kein schlechtes Wetter, nur schlechte Bekleidung.

Und, schon warm angezogen und die Stirnlampe übergezogen? Nein?

In solch hartnäckigen Fällen hilft es vielleicht, mit positiv motivierenden Fakten aufzuwarten. Wie wär’s also damit?

“Als Vorbereitungszeit für einen Hauptwettkampf sind drei Monate spezifisches Training ausreichend, wenn zuvor eine entsprechende Grundlage geschaffen worden ist, was rund drei weitere Monate Training bedeutet.”

Hey, diese Zeit reicht ja genau – beginnen wir also SOFORT mit dem Training! o

 





Erste Tour 2009

7 01 2009

Die erste Tour 2009 führte mich nicht einmal bis vor die Haustüre! Dazu ist es für uns Velofahrer derzeit einfach zu kalt.

Stattdessen begab ich mich auf eine kleine Einkaufstour.

bmc_bike2Nachdem mir im letzten Jahr mein Bike (sh. Bild links) und damit auch meine geliebten gewohnten Pedalen gestohlen wurden, mussten wieder Time-Pedalen her.

Gekauft hab ich diese übrigens bei bike-import.ch. Sehr zuverlässiger Onlineshop mit grosser Auswahl und fairen Preisen. Prädikat empfehlenswert.





Get together

6 01 2009

Gleich zu Beginn unseres „Gigathlon-Jahres“ haben wir uns am 2. Januar zum ersten gemeinsamen Event getroffen. Bei perfektem Wetter stand eine Schneeschuhtour in der Lenzerheide auf dem Programm.

Schneeschuhtour_Lenzerheide

Das komplette Photoalbum findet ihr hier.

Update 09.01.2009: Andreas’ Photos sind jetzt ebenfalls im Webalbum.